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Projekttyp |
Strahlenschutzblech-Tür mit automatischem Schiebemechanismus |
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Anwendung |
CT-Untersuchungsräume, Röntgenräume, Nuklearmedizinische Abteilungen |
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Region |
Der Nahe Osten |
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Maßstab |
12 Sätze strahlengeschützter automatischer Türen mit Bleiauskleidung |
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Verwendete Produkte |
Oredy Strahlenschutzblech-Tür-Serie |
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Vollendung |
1. Quartal 2024 |
Projekthintergrund
Ein speziell errichtetes, multimodales diagnostisches Bildgebungszentrum im Nahen Osten benötigte Strahlenschutztüren für seine CT-, konventionelle Röntgen- und Nuklearmedizin-Abteilungen. Die Einrichtung unterliegt der Aufsicht der nationalen Atomregulierungsbehörde, die vorschreibt, dass alle Türen in strahlenkontrollierten Bereichen bestimmte Abschirmäquivalenzanforderungen erfüllen müssen, die in Millimeter Bleiäquivalenz (mmPb) angegeben sind. Der Strahlenschutzbeauftragte des Zentrums gab vor, dass alle Türen individuell konstruiert werden müssen, um eine nachweisbare Abschirmleistung zu gewährleisten, und zudem als automatische Schiebetüren funktionieren müssen, um Arbeitsabläufe mit hohem Patientenaufkommen zu unterstützen.

Herausforderungen & Anforderungen
Strahlengeschützte Türen stellen eine einzigartige Reihe von technischen Herausforderungen dar, die sich deutlich von herkömmlichen automatischen Türen unterscheiden:

Lösung von Oredy
Das Ingenieurteam von Oredy führte eine Vor-Ort-Befunderhebung durch und erstellte maßgeschneiderte Abschirmberechnungen, die vom Strahlenphysiker des Kunden verifiziert wurden. Zwölf Sätze automatischer Schiebetüren aus Bleiblech wurden in drei verschiedenen Abschirmstärken hergestellt. Die Türblätter bestanden aus einer kaltgewalzten Stahlhaut, die mit hochreinen Bleiblechkernen verbunden war, und erhielten abschließend eine strapazierfähige Pulverbeschichtung. Das Lauf- und Antriebssystem wurde auf die Hochleistungs-HDS-Serie von Oredy aktualisiert, die für Türflügelgewichte bis zu 900 kg ausgelegt ist; ein Drehzahlreglermotor (VFD) gewährleistet eine gleichmäßige, kontrollierte Beschleunigung und Verzögerung unabhängig von der Last. Überlappende, mit Blei ausgekleidete Randrahmen wurden an allen Türsturzpositionen installiert, um jeglichen direkten Strahlungspfad zu unterbinden. Für die CT- und Nuklearmedizin-Räume wurden verriegelte Türsteuerungen für Türpaare so konfiguriert, dass ein gleichzeitiges Öffnen beider Türen in jedem Vorraum verhindert wird.

Ergebnisse und Kundenfeedback
Vor der Inbetriebnahme durchgeführte Strahlungsmessungen durch einen unabhängigen Physiker bestätigten, dass alle 12 Türinstallationen die vorgeschriebene Bleiäquivalenz (mmPb) erfüllten oder übertrafen. Der medizinische Leiter der Einrichtung stellte fest, dass der automatische Betrieb dieser schweren Türen – welcher während der Planungsphase ein Anliegen gewesen war – reibungslos und geräuschlos verlief und keinerlei negativen Einfluss auf das Patientenerlebnis hatte. Das Verriegelungssystem funktionierte exakt wie konzipiert und verhinderte jegliche unbeabsichtigten Fälle einer gleichzeitigen Öffnung beider Türen. Das Bildgebungszentrum bestand die behördliche Inspektion ohne Auflagen für nachträgliche Abschirmmaßnahmen und konnte daher termingerecht eröffnet werden.

Wichtige technische Spezifikationen
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