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Hochgeschwindigkeits-PVC-Schnelllauftore in einer 45.000 m² großen Logistikanlage für die Kühlkette im Norden Europas installiert

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Hochgeschwindigkeits-PVC-Schnelllauftore in einer 45.000 m² großen Logistikanlage für die Kühlkette im Norden Europas installiert

Projekttyp

Industrielle Hochgeschwindigkeitstür — PVC-Schnelllaufrolloreihe

Anwendung

Ladebuchten, Zugang zu Kühlräumen, Gabelstapler-Transitbahnen

Region

Nordeuropa

Maßstab

54 Stück Hochgeschwindigkeitstüren über 3 Temperaturzonen verteilt

Verwendete Produkte

Oredy-PVC-Hochgeschwindigkeits-Rollladen mit Mikrowellensensor

Vollendung

1. Quartal 2024

 

Projekthintergrund

Ein neu errichtetes Logistikverteilzentrum der Kühlkette in Nordeuropa mit einer Gesamtgeschossfläche von 45.000 m² benötigte Hochgeschwindigkeits-Industrietürsysteme für seine drei temperaturgeregelten Zonen: eine Schockfrostzone (−30 °C), eine gekühlte Lagerzone (0–4 °C) und einen Raum mit Umgebungstemperatur für die Sortierung. Die Anlage ist 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche in Betrieb; zur Spitzenlastzeit erfolgen in allen Zonen zusammen über 400 Fahrzeugbewegungen pro Stunde mit Gabelstaplern. Die technische Spezifikation des Logistikbetreibers verlangte Türsysteme, die dieser Betriebsintensität standhalten können und gleichzeitig den Verlust kalter Luft minimieren – ein entscheidender Effizienzparameter, der die Energiekosten der Anlage sowie die Berichterstattung zu ihrem CO₂-Fußabdruck unmittelbar beeinflusst.

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Herausforderungen & Anforderungen

Logistikanlagen der Kühlkette stellen hohe Anforderungen an die Leistungsfähigkeit von Türsystemen:

  • Extremer Temperaturbereich: Die Türen in der Schockfrostzone mussten bei Umgebungstemperaturen von bis zu −30 °C zuverlässig funktionieren, ohne dass Komponenten ausfallen.
  • Hohe Öffnungsgeschwindigkeit: Mindestens 1,5 m/s Öffnungsgeschwindigkeit erforderlich, um den Verlust kalter Luft pro Gabelstapler-Durchfahrtzyklus zu reduzieren
  • Absturzsicherung und Selbstreparatur: Aufprallereignisse durch Gabelstapler sind statistisch unvermeidbar; die Türen benötigten einen Selbstreparaturmechanismus, der sich ohne manuelle Intervention zurücksetzt
  • Verkehrsautomatisierung: Alle Türen mussten mittels induktiver Schleife oder Mikrowellensensor aktiviert werden, ausgelöst durch sich nähernde Gabelstapler
  • Kondensationsbeständigkeit: Feuchte Luft an den Ladebereichs-Schnittstellen erzeugt Kondensat an der Türmechanik; es wurden dicht verpackte Elektronikkomponenten und korrosionsbeständige Hardware vorgeschrieben
  • Energie-Transparenz: Die Türsteuerungssysteme mussten Zyklusprotokolle führen, um in das Energiemanagement-Reporting der Anlage integriert zu werden

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Lösung von Oredy

Oredy lieferte 54 Einheiten seines PVC-Hochgeschwindigkeits-Schwenktürsystems, das über die drei Temperaturzonen verteilt und jeweils an die spezifischen Anforderungen der Zone angepasst wurde. Für die Schockfrostzone wurden Motoreinheiten für Niedrigtemperaturbetrieb mit einer Spezifikation von –35 °C vorgesehen sowie ein kältebeständiges PVC-Folienmaterial für den Türvorhang, das auch bei Minusgraden seine Flexibilität bewahrt. Die Öffnungsgeschwindigkeit der Türen wurde für die Gabelstaplerdurchfahrtszonen auf 1,8 m/s festgelegt und übertrifft damit die vom Kunden geforderte Mindestspezifikation. Das PVC-Folien-Design umfasst eine untere Leiste mit einer patentierten Abscherkupplung: Wird die Leiste von einem Gabelstapler gestreift, trennt sich diese ab und der Vorhang rollt automatisch nach oben; bei der nächsten Aktivierung der Tür rastet die untere Leiste selbsttätig wieder ein, ohne dass ein manueller Reset erforderlich ist. Alle 54 Einheiten waren mit berührungslosen Mikrowellen-Bewegungssensoren in Deckenhöhe ausgestattet, die zuverlässig sowohl Gabelstapler als auch Personen erkennen. Das Steuerpult verfügt über einen Zähler für Öffnungszyklen mit RS485-Datenausgang, der an das Energiemanagementsystem der Anlage angeschlossen ist.

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Ergebnisse und Kundenfeedback

Sechs Monate nach Inbetriebnahme berichtete der Energiemanager der Anlage über eine Reduktion des Heiz- und Kühlenergieverbrauchs an den interzonalen Türöffnungen um 28 % im Vergleich zur konventionellen Türanlage der vorherigen Anlage (proportional angewandt). Die Selbstreparaturfunktion wurde in den ersten sechs Monaten insgesamt 34-mal an allen Einheiten aktiviert – eine Zahl, die der Betriebsleiter der Anlage als innerhalb der erwarteten Parameter für eine Hochdurchsatz-Umgebung mit Gabelstaplern einstufte – wobei keinerlei manuelle Eingriffe erforderlich waren. Die Türen im Schockfrostbereich arbeiteten zuverlässig während einer anhaltenden Umgebungstemperatur von −28 °C, was die Spezifikation der Komponenten für Kältebedingungen bestätigte. Der Logistikbetreiber hat daraufhin Oredy-Hochgeschwindigkeitstüren als Standard für zwei weitere, derzeit in Planung befindliche Verteilzentren festgelegt.

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Wichtige technische Spezifikationen

  • Türtyp: Schnelllaufende PVC-Hochgeschwindigkeitstür mit selbstreparierbarem Unterrahmen
  • Öffnungsgeschwindigkeit: Bis zu 1,8 m/s (einstellbar)
  • Schließgeschwindigkeit: 0,6 m/s (einstellbar)
  • PVC-Vorhang: Kälteflexibles PVC, zugelassen für −35 °C bis +50 °C
  • Motor: Frequenzumrichter (FU), für niedrige Temperaturen bis −35 °C zugelassen
  • Sensor: Überkopf-Mikrowellen-Bewegungssensor + Sicherheits-Induktionsschleife (optional)
  • Bedienfeld: RS485-Datenausgang, Zyklenzähler, Fehlerprotokollierung
  • Maximale Türbreite: 8.000 mm; Maximale Höhe: 6.000 mm

Zertifizierungen: CE, ISO 9001

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